Adventsgottesdienst am 7. Dezember 2025

Frau Pfarrerin Immel bat, bei der Gestaltung eines Gottesdienstes mitzuwirken. Bei Abschluss des Mietvertrages für den (deutlich wärmeren) Chorprobenraum in den Ev. Kirchengemeinden Hadern, hatte die BSZ dies angeboten, um sich für die freundliche Aufnahme zu bedanken.

Frau Pfarrerin Immel und unser Dirigent verständigten sich über den Ablauf und die Gesänge und der Chor übte die Beiträge mehrstimmig ein.

In dem kleinen, aber feinen Kirchenraum der Simeonskirche im Wohnstift Augustinum mit künstlerisch gestalteten bunten Fenstern, war das Verhältnis von Chor zu Gottesdienstbesuchern ausgeglichen. Bekannte Lieder wie „Oh Heiland reiß die Himmel auf“ und „Tochter Zion“, der „Andachtsjodler“ und „Möge die Straße uns zusammenführen“ erklangen. Einige Lieder wurden im Wechsel mit den Besuchern gesungen.

Nach dem Gottesdienst gab es Kaffee und Kuchen und die Besucher konnten noch einige kleine von Hand gefertigte Weihnachtsgeschenke kaufen.

Es war ein sehr schöner Sonntagvormittag und alle waren sich einig, Ähnliches im kommenden Jahr zu wiederholen.

Elisabeth Genth

Jubiläums-Stiftungsfest 2025

Welcher Verein kann von sich behaupten, dass er fast zwei Jahrhunderte in der Geschichte der Stadt München eine Rolle spielte und – trotz aller geschichtlichen und politischen Wirren – noch immer spielt? 185 Jahre BSZ, die mit viel Enthusiasmus ihre gesellschaftliche Aufgabe in der Münchner Kulturszene wahrnimmt – ein gebührender Grund zu feiern.

Zwischen den beiden Konzerten im Münchner Künstlerhaus und in Baldham wurde der Termin auf den 15. November festgelegt. Aufgrund vieler krankheitsbedingter Absenzen gab es leider nur ein eingeschränktes Programm.

Nach dem Einzug des Vorstandes zu Fanfarenklängen in den schön dekorierten Saal und der Begrüßung der Meisterin vom Stuhl Elisabeth Genth wurden die Grußworte von Ministerpräsident Söder und Oberbürgermeister Reiter zum Jubiläum vorgelesen. Anschließend erfolgte der Jahresrückblick auf zwei Konzerte und dem besonderen Auftritt zum 100. Geburtstag des Deutschen Museums mit unserem neuen Dirigenten Gerhard Jacobs.

Leider gab es 2025 keine Einzünftelungen. Wie in der Wirtschaft besteht auch bei der BSZ ein Mangel an Azubis. Wir konnten jedoch vier Mitglieder freisprechen und mit dem Gesellenbrief für bestandene Lehrzeit gratulieren.

Zwei Mitglieder wurden für 12jährige tätige Mitgliedschaft geehrt und acht Zünftler erhielten eine Urkunde für 25 Jahre Treue zur BSZ.

Nach weiteren Beiträgen und dem traditionellen Gesang der „Bayernhymne“ begann der sog „Freier Sängertag“ mit illustren Beiträgen:

  • Die Streichergruppe um Helga Doering gab ein Potpourrie zum Besten.
  • Reinhold Dax begleitete den Chor mit seinem Akkordeon zum „München Lied“, Komposition eines ehemaligen Zünftlers.
  • Webmeister Casimir Katz sang drei lustige Lieder von Laci Boldemann: „Spaßvogel, Uhu und Kautz“ sowie „Die vertauschten Hähne“ und „Ein Frosch ist keine Nachtigall“ mit Texten von James Krüss.

Die musikalischen Beiträge wurden garniert mit

  • Helga Doerings Rückblick: „Zunft, die alte Dame“
  • Jantine Boskers „Sängermahnung“ aus dem Jahr 1950, die auch heute noch gilt
  • Sylvi Hubers „Traum vom Zunftgeist“ der eine zauberhafte Zukunft der Zunft beschreibt – nach einem Beitrag unseres verstorbenen Mitglieds Wolfgang Perchermeier

Dank an den Zunftgeist, der den Zusammenhalt des Vereins wieder belebte. Trotz der Hindernisse wurde ein schönes Stiftungsfest zelebriert. Auch wenn all seine Zukunftsträume nicht eintreffen sollten, hat sich gezeigt, dass wir uns nicht unterkriegen lassen.

Konzert im Künstlerhaus – ein Erfolg!

Mit einer überzeugenden Leistung begeisterten Orchester und Chor der Bürgersängerzunft sowie die Chorgemeinde Vaterstetten das Publikum im nahezu ausverkauften Saal im Künstlerhaus am Lenbachplatz. Monatelange Probenarbeit unter dem Leiter Gerhard Jacobs erbrachten ein Highlight in der langen Geschichte der Bürgersängerzunft, die zum 185 Jubiläum geladen hatte.

Nach dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart folgte als Gegenpol mit Sophie Raynaud am Flügel die selten gespielte Fantasie für Klavier, Chor und Orchester von Ludwig van Beethoven, die ja oft als „kleine Neunte“ bezeichnet wird.

Als Zugabe gab es dann natürlich die Bayernhymne zu ihrem 165. Jubiläum.

Wer es verpasst hat, kann am 23.11. in Baldham die zweite Aufführung des Requiems besuchen.

Erfolgreiches Probenwochenende

Am Wochenende 11./12. probten der Chor und das Orchester erstmals zusammen. Die Erwartungen des Dirigenten waren hoch, denn die Einzelproben waren schon recht gut gelaufen. Mit 80 Sängern aus mehreren Chören und mit einer neuen Konzertmeisterin im gut besetzten Orchester gelang es, die Erwartungen absolut zu erfüllen.

Der Kauf einer Eintrittskarte ist unbedingt zu empfehlen!

Wer schon mal reinhören möchte: Probenschnipsel Dies Irae

Grußworte von Ministerpräsident Markus Söder und Oberbürgermeister Dieter Reiter sind eingegangen.

 Bürger-Sänger-Zunft e. V.